Ausführliche Berichte, die auch im Gemeindebrief oder Marktzeitung zu finden sind, tauchen auch hier zum nachlesen auf. Manchmal geschmückt mit ein paar Bildern.

 


 

Pfingstlager 2017

 

Die Pfadfinder, vom Stamm Wisent aus Ziethen, stecken schon mitten in ihren Vorbereitungen auf das jährliche Pfingstlager. Vom Verband christlicher Pfadfinder_innen kommen dort rund 800 Menschen zusammen, die aus ganz Schleswig-Holstein mit ihren Stämmen anreisen. Dieses Jahr geht es für uns nach Steveninghus, ein großer Lagerplatz in Dänemark. Unter dem Thema "Wir segeln schwarz " wird in Kostümen, mit Spielen, Liedern und Lagerbauten ein atmosphärisches Piratenlager stattfinden. Dazu hat sich die 'Lagerleitung' auch inhaltlich sehr viel ausgedacht. Jede Pfadistufe wird vom Programm bedient sein. 
Am 30.05. wird der Vortrupp des Stamm Wisent, bestehend aus den Pfadfindern und Ranger/Rover, unseren Lagerplatz vorbereiten und mehr oder weniger aufbauen. Am 02.06. werden dann die Wölflinge, in Begleitung von Mark Heming, dazustoßen. Bis wir dann alle gemeinsam am 05.06. abreisen müssen, werden wir auf dem Lager viel Gemeinschaft haben, einiges lernen und Spaß am Piraten sein haben. Wir freuen uns alle schon sehr und können es kaum erwarten, dass es los geht. 

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Das Pfila liegt hinter uns und wir durften viele Eindrücke und Erfahrungen gewinnen. Viele Spiele für alle Altersstufen zum Thema Piraten, sowie kleine Theaterstücke passend dazu, haben uns ein richtiges Piratengefühl gegeben. Wir saßen gemeinsam, auch mit anderen Pfadis, am Feuer und haben musiziert und neue Leute kennengelernt oder wiedergesehen. Dieses Jahr hatten wir allerdings ein Highlight. Neben den Tuchverleihungen, die wir auch auf dem Pfila durchführen, haben wir auch eine ganz besondere Speise zubereiten und essen dürfen.
Dieses Essen hat uns Björn Hoop ermöglicht. Der Inhaber von der Schlachterei Bergmann (Ziethen und Ratzeburg) sponserte uns ein Spanferkel. An dieser Stelle nochmal ein riesiges DANKESCHÖN!
Das Ferkel haben wir über offenem Feuer zubereitet. Die Augen der Kinder konnten nicht größer werden. Sie durften, sofern sie es wollten, lernen, zugucken aber auch helfen, wie wir es auf den Spieß wickelten und zubereiteten. Nachdem wir es ca. 7 Stunden über unserem Feuer gedreht haben, konnten wir es am Samstag zum Mittag, begleitet von ein paar Pellkartoffeln, endlich essen. Ketchup o.ä. wollten die Kinder dazu gar nicht haben, denn es hat auch ohne total gut geschmeckt.
Keiner der anderen Pfadis auf dem Lager kamen ohne aufgerissene Augen an unserem Platz vorbei. Und es sprach sich rum, sodass wir immer öfter Besuch bekamen. Natürlich bekamen alle die lieb gefragt haben auch etwas vom Ferkel ab, denn Pfadfinder teilen ja.

Während wir einige Tage viel Spaß hatten, hatten wir auch Glück mit dem Wetter. Es war sehr gut, auch wenn wir ab und zu mal einen kleinen Schauer hatten. Der hat uns aber auch nicht weiter gestört, da es dann mal ein wenig gewusel gab, weil alle die Sachen trocken halten wollten.
Die Sonne versorgte uns mit ausreichend Energie als wir unsere hart aufgebauten Jurten einreißen mussten und wir alle unsere Sachen trocken in unserem Hänger verstauen konnten. Diesen hat uns Mario Wehner aus Ziethen gestellt.  Essen, Trinken, massig Kisten mit Material und unsere Zelte mussten verstaut werden und sicher zum Platz und zurück transportiert werden. Die Anhänger von Mario Wehner haben uns dabei immer treu unterstützt.

Drei tage, 16 Mückenstiche und mindestens einen Sonnenbrand auf der Nase später, mussten
viele kleine schmutzige und nach Feuer riechende Kinder in den Bus steigen, den Mark Heming fahren und ertragen durfte.

Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr, wo wir eventuell mit mehr kleinen Wölflingen oder Jupfis (Jungpfadfinder) auf Fahrt fahren können.

 

 


 

Friedenslicht 2016


Seit 1986 holt eine Delegation von Pfadfinderinnen und Pfadfindern das Friedenslicht aus Wien,  um es deutschlandweit zu verteilen.
Wir, das sind Pfadfinder aus Ziethen vom Stamm Wisent, nehmen seit einigen Jahren an dieser Aktion teil. Bisher haben wir das Friedenslicht aus Lübeck geholt. Mit Hunderten von Pfadis und Nichtpfadis sind wir,  jeder mit seinem Friedenslicht, vom Bahnhof aus, zur ausrichtenden Kirche marschiert.
Nach einem Friedensgottesdienst, mit Fürbitten und  Gesang, haben wir uns aufgemacht das Licht nach Ratzeburg und Ziethen zu bringen.
Oft haben wir in unseren Gruppenstunden diskutiert, ob wir das auch in Ratzeburg machen könnten.
Das Friedenslicht wird immer in der Adventszeit verteilt und kommt zum 3. Advent bei uns an. Also hat sich eine kleine Abordnung unseres Stammes aufgemacht und das Licht am 11. Dezember 2016 aus Hamburg abgeholt.
Pünktlich um 15 Uhr haben wir das Friedenslicht der Stadt Ratzeburg übergeben. In einem feierlichen Rahmen, bei Kaffee und Gebäck,  haben wir der stellvertretenden Bürgermeisterin, Frau Kersten, das Licht überreicht. Gefreut haben wir uns sehr über die Bürgerinnen und Bürger aus Ratzeburg und Umgebung, die sich das Licht aus dem Rathaus geholt haben. Anschließend sind wir mit unseren Laternen und Windlichtern zur St. Petri Kirche gewandert. Nach einer 30 minütigen Andacht, deren Gestaltung wir Frau Keller, Herrn Soberger und Herrn Nimtz zu verdanken haben, sind wir voller Begeisterung nach Hause.
Beim verabschieden haben wir ganz klar beschlossen : Nächstes Jahr machen wir das wieder!